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Das Grösste

Wie kommt man dazu, das wohl bekannteste Geschäftshaus, den grünen Glaskasten, auch bekannt als „PKZ-Haus“, an der Zürcher Bahnhofstrasse zu verkaufen?

Eigentlich heisst es „Haus Waltisbühl“, wie man noch immer im Hausgang über dem Lift lesen kann. Die Familie Waltisbühl hatte die Generalvertretung von Remington Schreibmaschinen für die Schweiz, weshalb es der Familie einigermassen erträglich ging. Das Haus war 1985 Gegenstand eines bedeutenden Nachlasses, den wir zu liquidieren hatten.

Die Konjunktur war gut, die Nachfrage riesig. Einziges Problem: Wie holen wir für die Klientschaft auch wirklich den letzten möglichen Franken heraus?

Wir hatten völlige Entscheidungsfreiheit. Zahlreiche Angebote wurden vorweg als unzureichend verworfen, bis innert kürzester Zeit (wenige Arbeitstage später und nach kurzen Verhandlungen) zugunsten einer Grossbank entschieden wurde. Das Notariat Zürich 1 war äusserst kooperativ und schnell, sodass der gesamte Nachlass, den wir zuvor klar geregelt hatten, den Erben ausbezahlt werden konnte. Klar, dass horrende Grundstückgewinnsteuern und später noch – je nach Wohnsitz – die Zürcher Erbschaftssteuer, die bis 1999 auch von direkten Nachkommen zu entrichten war, bezahlt werden mussten. Die Erbschaftssteuer für Nachkommen wurde bekanntlich gegen den Widerstand der Sozialisten erst mit der Volksabstimmung vom  28.11.1999 abgeschafft.

Es war bis heute unser grösstes und bekanntestes Objekt.